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Die psychotherapeutischen Methoden oder Verfahren lassen sich in vier Gruppen einteilen: Die psychoanalytischen Therapien versuchen konfliktbeladene unbewußte Wünsche und daraus resultierende Ersatzhandlungen und Symptome bewusstzumachen. Vertreter sind: Freud, Adler, Jung, Schultz-Henecke,Horney, Sullivan Ferenci und Balint. Zu den humanistischen Psychotherapien gehören die klientenzentrierte Gesprächstherapie, die Gestalttherapie, die Transaktionsanalyse und das Psychodrama. Vertreter sind: Rogers, Tausch, Perls, Cohn und Moreno. Als Verhaltenstherapien bezeichnet man unterschiedliche lern-, kognitions- und sozialpsychologische Verfahren. Ziel ist es, durch Umlernen, Verlernen oder Neulernen das Verhalten zu ändern. Methoden sind u.a. Gegenkonditionierung, Desensibilisierung (z.B. bei Phobien), Rollenspiel, Rollentausch und kognitive Verhaltenmodifikationen. Vertreter sind: Wolpe, Bandura, Ellis, Beck, Meichenbaum und Skinner. Zu den systemischen Therapien zählen Formen der Kommunikations- und Familientherapien. Das System (Paare, Familien und sonstige Gruppen) gesamt und die Kommunikationen und Beziehungen einzelner Mitglieder zueinander soll dahingehend verändert werden, dass eine Person (Symptomträger) ihr Verhalten verbessern kann. Vertreter sind: Bateson, Bell, Haley, Satir, Minuchin, Stierlin u.a.

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